
Von Kos über Pserimos - Kalymnos - Leros - Lipsi - Arki - Agathonisi - Samos - Fournoi - Patmos Kalymnos - Pserimos zurück nach Kos
Bootsübernahme in Kos. Dabei stelle ich schon eine ganze Menge Mängel am Boot fest.
Meine Aufforderung an die Agentur, die Teile mit dem nächsten Flugzeug nach Kos zu schicken wird einfach ignoriert. So nach der Devise, der Kunde hat ja gar keine andere Wahl......
Das grüne Positionslicht basteln wir aus einer grünen Weinflasche - das war noch die einfachste Übung.
Es war ein Versuch, bei einer No-Name-Agentur zu chartern.


Wir liegen in einer Bucht im NO von Kalymnos. Die Bucht ist nach NNW offen, aber die Nacht ist windstill.
Schön ist diese Bucht, weil man den Sonnenuntergang genießen kann.
Es gibt ein paar kleine Tavernen am Ufer. Wir beschließen, in die Taverne zu gehen










Am nächsten Morgen: In der Bucht ist es noch sehr ruhig.
Im Norden von Kalymnos - absolut windstill.
Heute geh es nach Leros Ag. Marina. Es weht ein guter Segelwind. Wir machen das Boot segelfertig.
Zu dieser Zeit mußten die segel noch gewechselt oder mit der Hand Reffs eingebunden werden
Auf Leros wird erstmal eingekauft - frische Backwaren direkt aus der Backstube.
An der Nordspitze von Lipsi gibt es eine kleine Bucht, die gerade mal Platz für eine Yacht bietet. Vom Ufer - im Bild vorn - kann man den Sonnenuntergang über Patmos betrachten.












Die Schweizer hatten unglaubliches Glück. Sie wurden auf eine der letzten Klippen auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht geworfen.
Unser Schlauchboot wurde dann von einem Fischer geborgen - die Polizei nahm die 3 fest - was sie aber nicht im geringsten kümmerte. Sie mussten die Bergung als auch die verlorengegangenen Paddel bezahlen.
Damit war das Thema für uns erledigt - andernfalls hätten wir noch Tage auf der Insel bleiben müssen.
Unser Schlauchboot ist wieder zurück.
Ein letzter Blick zurück auf Pandeli und wir nehmen Kurs auf Agathonisi
Nachdem am Anleger auf Agathonisi kein guter Liegeplatz vorhanden ist, entscheiden wir uns nach einer Wanderung über die Insel, wieder abzulegen und eine südöstliche Bucht anzulaufen.
Der Liegeplatz ist traumhaft.
Wir haben Samos erreicht und haben einen guten Liegeplatz.im Hafen von Pythagorion.
Blick über Pythagorion






Wir nehmen uns einen Mietwagen und machen eine Inselrundfahrt.
Am späten Nachmittag legen wir ab und kommen noch bis zu einer Bucht im Südwesten von Samos.
Patmos: Wir laufen erst eine Bucht südöstlich von Skala an



Hier haben wir Zeit, die Mechanik der Ankerwinsch zu reparieren .....
Patmos - Blick vom Kloster auf Skala
Da das Kloster schon geschlos-sen ist, verschieben wir den Besuch auf den nächsten Tag. Jetzt suchen wir uns erstmal ein schönes kleines Restaurant.





Auf der Rückfahrt nach Kos ankern wir in der nördlichen Ausbuchtung der Insel Kalymnos
Dort wo die Sonne aufgeht hatten wir am Anfang des Törns über Nacht gelegen.
Doch es war zu schön: Nachts kam Wind auf und das Boot war wegen des schlechten Ankergrundes nicht zu halten.
Also Anker auf und der Sonne entgegen. Dort haben wir dann in Ruhe gefrühstückt und sind später nach Kos abgelaufen.
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Lipsi - wir liegen am Fähranleger. Mit der Mannschaft werden hier nochmal einige Anlegemanöver geübt.
2014 gab es direkt vor dem Ort eine kleine Marina - ansonsten fanden wir im Ort eher Verfall vor. Am linken Ufer einige neue Pensionen und Hotels.
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In der Bucht von Agia Marina weht starke Wind, wir finden keinen geeigneten Liegeplatz und laufen eine kleine Bucht gegenüber Ag. Marina an. Hier ist es überraschenderweise fast absolut windstill.
Die Mannschaft - außer Manuela und mir - macht einen Ausflug nach Agia Marina, zu Fuss etwa 3 km.
Als die Dunkelheit anbricht fällt starker Wind über die Berge in die Bucht ein, der Anker beginnt zu slippen.
Eigentlich kein Problem, wir wollen ihn mit der Winsch einholen, die Winsch geht jedoch nicht. Also alles Handarbeit bei 30 m Kette. Mehrere Versuche, den Anker neu zu legen bzw. einzugraben scheitern.
Der Boden ist Sand und die Fallböen sind zu stark.
Eigentlich auch dies kein Problem. Man bringt einfach eine oder zwei Landleinen aus (was ich sonst immer mache - nur diesmal eben nicht) - aber wir haben kein Schlauchboot am Schiff. Die Mannschaft hatte es am Ufer festgemacht und bei Einbruch der Dunkelheit hatten drei schweizer Hippis dieses sich genommen - alkoholisiert oder unter Drogen. Dann hatten sie anscheinend vor, uns am Boot zu besuchen in der Hoffnung auf weiteren Alkohol.
Doch in der Dunkelheit wurden sie vom Wind knapp an unserem Boot vorbei in die Bucht abgetrieben. Ich dachte mir, die sehen wir sicher bei diesem Wind in dieser Welt nicht mehr. Wir waren aber zu sehr mit unserem Boot beschäftigt als ....
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Am nächsten Morgen war die Bucht wieder ruhig, als wäre nichts gewesen
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Am nächsten Tag dann bei gutem Segelwind Richtung Fournoi-Inseln.
Wir drehen eine Hafenrunde in Chrisomilia, fahren durch die enge Passage nach Süden und erreichen einen der schönsten Plätze. Allerdings ist die Bucht nach Süden offen. Wir haben dort aber in allen Jahren Glück mit der Wetterlage gehabt.
Sonnenuntergang über den Fournoi-Inseln
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In etwa einer Stunde werden wir in den Hafen von Kos einlaufen ....
© Guenter Knoblauch