Es muss schon ein paar Jahre her sein, dass in der Monatszeitschrift des DAV über die Ravensburger Hütte berichtet wurde. Der Beitrag war interessant und so wurde er aufgehoben. Lag immer mal wieder auf meinem Tisch, aber .... Doch im Juni 2005 war es dann soweit: wir zogen los. Die Tour - wenn man schon so weit ins Lechtal hinein fährt - wurde um die Freiburger Hütte erweitert.

1. - 3. Juli 2005:  Anfahrt bis Lech und parken (kostenlos) in der Parkgarage in Lech. Mit dem Aufstieg von Lech zur Freiburger Hütte wurde es nichts, da dunkle Regenwolken uns zu einer klaren Prognose verhalfen. Also mit dem Zubringerbus - wir waren die einzigen Passagiere - hinauf zum Formarin See. Beim Aussteigen blies der Wind den Regen so stark und entgegen, dass nur mit Mühe Regenschutz und Schirm in Position gebracht werden konnten. Als wir endlich startklar waren, gab es für den regen anscheinend auch keinen Sinn mehr , uns das Leben schwer zu machen.

 

 

Aufstieg zur Freiburger Hütte in guten 20 Minuten. Die Lage ist schön, etwas voll und Gruppen. Das Essen ein Desaster. Zum Abendessen bietet der Wirt und Küchenchef Fisch oder Hauswurst mit Kraut und dann gab’s noch Rösti (waren aber so komische kleine runde Fladen aus Kartoffel). Und der Salat: mein Gott, wir haben halt zumindest einen teil gegessen. Vergeblich die Frage nach einem deftigen Hüttenessen oder etwas vegetarischem wie Kaiserschmarren. Aber zwei nette Männer vertrösteten uns auf die Ravensbuger Hütte: Die sei sehr gemütlich und das Essen gut. jetzt wussten wir was uns morgen voran treiben würde.

Samstag: leichter Regen. Wir entscheiden bis gegen 11 Uhr zu warten und dann ziehen wir auch so gegen 11 los. Leichter Nieselregen (da ist der Schirm bestens geeignet - man schwitzt nicht so) und Nebelfetzen um die Gipfel. Das hat den Vorteil, man sieht nicht, wie hoch man noch gehen muss.

Freiburger Hütte
Ravensburger Hütte
Ravensburger Hütte
Ravensburger Hütte

Der Weg über das Steinerne Meer - der Name rührt daher, dass das Plateau von oben wie ein wogendes Meer aussieht. Unsere Sorge war, dass auch Ende Juni noch zu viel Schnee dort oben liegt. Dann ist die Querung wegen der Spalten im Gestein schon etwas heikel.

 

 

 

 

 

Und es blüht ...........

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Wetter klart am Gehrengrat auf. Von dort noch ein etwas langer Abstieg über Altschneereste und wieder über blühende Almwiesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An einer kleinen Hütte ein Rest von einem Wegweiser der nach links zur Fahrstrasse zeigt, die zum Spullersee führt. Wir nehmen ihn - leider. Es wird ein Umweg von fast einer Stunde.

 

 

 

 

Hier endet der direkte Abstieg zum Spullersee, wenn man sich an der kleinen Hütte ca. 100 Hm oberhalb der Fahrstraße nach rechts hält. Er verkürzt den Weg zur Ravensburger Hütte gut um 45 Minuten.

 

Doch wir erreichen über die Zufahrtsstrase den Staudamm Spullersee. Ein handgeschriebenes Schild weist zur Ravensburger Hütte: nach links “schwierig 45 Minuten” nach rechts “leicht 60 Minuten”. Also entscheiden wir uns um den nach unserer Meinung schöneren aber längeren Weg um den See. Ein grosser Fehler. Die angegebene Stunde schafft man eigentlich nur bei leicht joggender Vorwärtsbewegung.

 

 

Die Ravensburger Hütte

 

 

Die Hütte - wirklich ein gemütlicher Ort. Und eine Küche, die keine Wünsche offen lässt. Es geht also auch anders.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag: Wir brechen auf ins Tal nach Lech. Noch ein kurzer Aufstieg

 

 

 

 

 

 

 

ein Blick zurück zum Spullersee und dann geht es über blühende Almen bergab nach Lech

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Tal liegt die Ortschaft Zug

 

Der Weg von Zug nach Lech führt am hier noch kleinen Lech entlang.