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Auf unseren Reisen haben wir oft festgestellt, dass die Informationen in Reiseführern, Prospekten entweder veraltet sind, oder - und das ist viel wesentlicher - sie sind geschönt. Warum ist das so ? Wenn da stehen würde, der Ort ist eigentlich nicht sehenswert oder das Kloster ist zu einem Disneyland degradiert worden, wer fährt dann noch hin und wer kauft dann noch  die Reiseführer ?

Hier stehen unsere privaten Einschätzungen und Tips - und die werden gelegentlich im Widerspruch zu den schönen Bildern und der blumenreichen Sprache manches Reiseführers stehen. Sie sollen aber auch Tips geben, wo es noch schöne Ecken gibt und wie man am besten hinkommt.

 

Albanien 2017

Auf jeden Fall eine Reiseempfehlung. Der Massentourismus hat das Land noch nicht erreicht. Und ausländische Reisegruppen  beschränken sich das auf wenige touristische Orte. Wenn man nicht gerade in der Hauptsaison (Juli / August) unterwegs sein möchte, dann hat man auch keine Probleme  überall gutes Quartier zu finden. Die Übernachtungspreise liegen zwischen 25 - 60 € für das Doppelzimmer inklusive Frühstück.

Mietwagen: Es sind alle großen Gesellschaften vertreten.

Warnung! Vor einem Buchen bei FTI-Touristik und  Enterprise Albania muß ich warnen. Wir hatten über billiger-mietwagen.de (tritt nur als Vermittler auf) einen Wagen ausgesucht (Enterprise Albania) und bekamen dann sofort einen Vertrag/Voucher von FTI-Touristik Germany (Wert(352 €) in Rechnung/Abbuchung gestellt. Am Airport Tirana 40 Minuten Wartezeit am Enterprise Schalter (2 Kunden vor uns) und dann am Rental Car-Parkplatz ebenfalls 40 Minuten Wartezeit auf das Auto. Dort warteten schon 2 andere Mieter noch länger auf ihr Fahrzeug bzw. fehlende Ausstattung. Die Wagenrückgabe erfolgte schnell und problemfrei. Als wir dann den Kautionsbeleg am Schalter von Enterprise Albania zurück haben wollten, sagte man, dieser sein in der Verwaltung und würde am nächsten Tag vernichtet. Wochen später stellten wir auf unseren Kreditkartenauszügen fest, dass Enterprise Albania die Kaution illegal sofort abgebucht hatte. Und wir stellten fest, dass die Firma Enterprise den FTI-Voucher über 362 € kassiert und uns einen Mietvertrag über 239 € ausgestellt hatte. Betrug oder Versehen?

Wir kontaktierten sofort billiger-mietwagen.de (reagierte sofort, ist jedoch nur Vermittler) und FTI-Touristik (München)  unseren Vertragspartner. Außer einer automatischen Posteingangsbestätigung 7 Wochen (!!) keine Reaktion, Schreiben mit Fristsetzung an die Geschäftsleitung von FTI-Touristik wegen Betrugsverdacht  ihres Geschäftspartners: Frist verstreicht, wir erfahren dann über den Mastercard Service der Hypovereinsbank (Antrag auf Rückbuchung wegen illegaler Abbuchung) dass die im Mai illegal eingelöste Kaution wieder zurückgebucht wurde - nach 4,5 Monaten.

Empfehlung: Keine Buchungen über FTI-Touristik. Der Sevice bei Problemen ist: schlechter geht es nicht! Und wegen der Diskrepanz Voucher über 352 € und Mietwagenpreis 239 € warten wir noch heute auf eine Antwort.

 

 

Nordspanien

Mietwagen: Ein gutes Portal ist Billiger Mietwagen.de. Dort wird das gleiche Fahrzeug/Fahrzeugklasse mit Preisunterschieden von über 100 €/Woche angeboten. Ein Tipp: Madrid Airport, der Vermieter heißt FIREFLY. Am Airport stellt sich dann heraus, das dies ein Ableger von Hertz ist. Hertz hat seinen Schalter im Terminal und Firefly auf dem Mietwagenareal. Und der Wagen von Firefly/Hertz hat 70.000 km hinter sich und kostet deshalb bei der "Tochter" sehr viel weniger.

Navi: Die Kartenabdeckung und Aktualität  (Navtec) ist sehr gut.

Abgesehen von Madrid haben wir in den nordspanische Städten keine Parkprobleme gehabt. Der Grund ist, dass in allen Städten - teilweise sehr enge alte Innenstädte - im Zentrum eine Vielzahl von unterirdischen Parkhäusern vorhanden ist. Praktisch ist jeder größere Platz oder Grünanlage untertunnelt. Die Parkgebühren werden gut erkennbar an der Einfahrt angezeigt. Etwas sehr verwirrend: Die Preise sind ausgewiesen z.B. in Madrid  31 bis 90 Minuten = 0,0369 €/Minute. Da rechne mal einer in zehntausendstel Euro-Einheiten.

Hotels: Wenn man in der Vor- oder Nachsaison reist, dann findet man überall genügend freie Zimmer. Zimmer sollte man sich grundsätzlich anschauen. Preise in 3 Stern-Hotels sind zwischen 35 - 65 € pro Zimmer mit Frühstück (2013) zu haben. Sehr gute Hotels (z.B. die staatlichen Paradores) kosten so um 120 €/Zimmer.

Sprache: Nördlich von Madrid sollte man davon ausgehen, das es da keinen gibt der Deutsch spricht und man sollte auch nicht erwarten, das man am Reception Desk der Hotels mehr als 12 - 15 Worte Englisch kann. Man lasse sich davon nicht abschrecken, mache klar, dass man zuerst das Zimmer sehen möchte und frage erst nach der Besichtigung nach dem Preis. So kann man sicher sein, dass man immer eines der besten freien Zimmer angeboten bekommt.

Restaurants / Bars: Speisekarte fast immer nur in Spanisch, Aber dies ist kein Problem, man geht zur Theke und schaut, was dort angeboten wird.

Jacobsweg: Sicher gibt es da ein paar schöne Landstriche. Aber, man muss sich auch darüber im Klaren sein, dass man mal so 30 km durch Industriegebiete, entlang der Landstraßen, durch absolut nichtssagende Landstriche unter brütender Sonne geht. Es ist mir absolut unverständlich, wie man sich daaaaaas antun kann - wo wir so schöne Landschaften in Deutschland haben.

Bulgarien

Anreise per Flugzeug - Tickets gibt es schon für etwa 120 Euro, Mietwagen kostet für 14 Tage etwa 400 Euro.

Übernachtung: Wenn man nicht gerade im Juli / August unterwegs ist, findet man unterwegs immer einfache, gute und preiswerte Hotels (etwa 40 € / Doppelzimmer. Geld kann man in jedem grösserem Ort vom Automaten abheben - also am Flughafen nur den Erstbedarf wechseln. Tanken unterwegs bar bezahlen - ansonsten kommt dann immer die Kartengebühr dazu. Navi: Kartenabdeckung gut.

Rumänien

Anreise per Flugzeug - die Lufthansa fliegt nach mehreren Städten für 100 €. Einguter Ausgangspunkt für den Norden (Siebenbürgen, Maramuresch, Moldauklöster) ist Hermannstadt / Sibiu. Mietwagen am Flughafen (Taxi ins Zentrum / Altstadt etwa 20 Euro) oder man läßt ihn sich später zum Hotel bringen, falls man sich erst 1 - 2 Tage die Stadt ansehen möchte. Funktioniert alles tadellos. Empfehlung: Hotelks direkt in der Altstadt - sollte man übers Internet buchen - zumindest für die erste Nacht. Die Hauptstraßen sind gut. Nebenstrassen können miserabel sein, aber sie führen sehr oft zu den schönsten Flecken, wo die Reisebusse nicht hinkommen. Übernachtungen unterwegs (ohne Juli / August) sind kein Problem. Es gibt sehr viele Hotels und - wir bevorzugten es - schöne Pensionen. Zimmerpreis für 2 Personen mit Frühstück 25 - 45 Euro. Navi: Kartenabdeckung ist gut.

Norwegen:

Übernachtung: Hotelpreise zwischen 80 - 140 Euro (DZ / Nacht). Wenn man mit Mietwagen von Oslo startet und auch da wieder abgibt, dann empfiehlt sich das Gadermoen Hotel ( Bed & Breakfast). Nur wenige Km vom Flughafen entfernt. Preis ca. 500 NK, einfaches Restaurant im Haus. Wenn man Quartier sucht, so ist es am besten, man fährt erstmal kreuz und quer durch den Ort und schaut, was da an Unterkünften geboten wird. Bei großen Hotels - außerhalb Stockholm - sollte man in der Nebensaison nach Besichtigung des Zimmers fragen, ob es nicht noch etwas preiswerteres gibt und das man den Fjord Pass habe. Den Fjord Pass kann man übers Internet bestellen ( http://www.visitnorway.com/de/fjord-pass ) - ca 15 €, oder man fragt im Hotel, ob sie an das Fjord Pass-System angeschlossen sind. Wenn ja, dann lässt man sich gleich dort den Pass ausstellen und bucht dann ein. Bei 3 Übernachtungen hat man die Passgebühr wieder herein.

Essen gehen unterwegs macht wenig Freude. Für ein kleines Bier legt man > 5 € hin, eine Pizza kostet so um die 18 € - das Ambiente dazu ist oft auf Mc Donald Niveau. Die Preisrelation für Essen und Übernachten liegt jenseits von Gut und Böse. Am einfachsten ist es, man kauft sich etwas im Supermarkt.  Die Strecken sollte man nicht unterschätzen.  25 - 40 km die Stunde ist eine gute Fahrleistung - man will ja unterwegs auch hier und da einen Fotostopp machen. Und nicht aufregen: Parken umsonst in den Städten sucht man vergeblich. Zusammenfassend können wir sagen: Ein interessantes Reiseland, mit etwas Glück hat man auch einige Sonnentage, aber für Eurolandmitglieder zu teuer - im Vergleich zu anderen Ländern. Dies ist auch der Grund, weshalb man so viele deutsche Camper unterwegs sieht. Die haben für die 14 Tage Norwegen alles dabei und kaufen und bunkern dann nur noch Fisch (oder angeln selbst) auf der Rückreise ein.

Nepal:

Leider gibt es nur von wenigen Orten Direktflüge. Falls man einen stop-over in Delhi machen möchte, dann muss man für Indien ein Visa für Multiple Entry beantragen. Ganz wichtig: Dabei angeben, dass man nach Nepal weiter und zurück fliegt. Dies ist wichtig wegen der neuen Wiedereinreise-Regelung.

Hotel in Kathmandu:  Im Flughafen ein Taxiticket am Counter der Taxi-Union kaufen (Festpreis). Fahrt dann bis zum Taxistand in Thamel. Von dort gleich in die Amrit Marg nach rechts oder links (!) - da gibt es genügend Hotels. Wer es besonders landestypisch und sehr ruhig mag, lasse sich zum Kantipur Temple House bringen http://www.mountain-dreams.de/html/basnet.html . Und ein Abendessen sollte man im Bhohan Griha einnehmen. Der Eigentümer - Bharat Basnet - ist einer der Pioniere der Umweltbewegung in Nepal.

Geld kann man überall in Kathmandu in Wechselstellen tauschen - auch zurück tauschen. Auch Automaten für die gängigen Karten gibt es in den Städten. Auf dem Treck sollte man genügend lokale Währung haben - kann aber auch unterwegs zu einen etwas schlechterem Kurs nach Bedarf in größeren Guesthouse wechseln. Trinkgeld für Träger / Guide in jeder Währung.

Trekking: Gut organisierte Touren gibt es über den Summit-Club. Man kann sich beim SC auch massgeschneidert etwas anbieten lassen. Entscheidet man sich erst vor Ort, dann kann man alles auch selbst organisieren oder nimmt den Service einer grösseren Agenturen in Anspruch. Die gilt besonders dann, wenn man die exklusiven Lodgen im Solo Kumbu vor Ort buchen möchte (http://www.mountain-dreams.de/html/basnet.html). Die Summit Lodges entstanden in Kooperation des Summit Club und Intrek Nepal. Man denke auch daran, dass die Nepalis in den bergen davon leben, dass man sie als Guide und Träger anheuert - also schleppe man nicht alles selbst, sondern geniesse die Landschaft und lasse das Gepäck tragen. Der Träger freut sich, wenn er nicht mehr als 15 Kilo tragen muss. Essen unterwegs: Kein Problem - es gibt bis auf 5.000 m hinauf alles, was man so braucht. Flugtickets z.B. nach Lukla: Inzwischen ist die Piste ausgebaut, so dass an schönen Tagen 20 - 30 Maschinen Lukla anfliegen. Das Problem ist der Rückflug bei schlechtem Wetter. dann geht gar nichts ausser Warten in Lukla. Empfehlung: Immer erste Maschine in der Früh buchen und zwei Sicherheitstage einplanen.

 

Indien

Wenn man öfters in Indien mit Rucksack oder Trekkingsack  reist, dann stellt man sich in Indien öfters die Frage: Wie haben die Engländer es geschafft, dieses gewaltige Land zur Kronkolonie zu machen?

Zurückgeblieben von den Engländern sind zwei Dinge, mit denen man täglich oder öfter in Kontakt kommt: Die Indian Railway und das Toastbrot natürlich auch die “überregionale” Sprache Englisch (manchmal schwer zu verstehen).

Das Erstere besteht wohl heute noch aus dem größten Streckennetz der Welt - auch wenn die Bahn, was den Komfort und die Geschwindigkeit betrifft, in der Kolonialzeit stehen geblieben zu sein scheint. Aber sie funktioniert, wenn man von den Vorortszügen absieht, hervorragend. Nur sollte man nicht selbst versuchen, ein Ticket zu kaufen. Das überlässt man besser einer Agentur - gibt es überall und en mas. Diese oder auch das Hotel besorgen für einen geringe Service Charge alles. Am Zug / Waggon hängt dann der Computerausdruck mit Namen und Sitzplatz - also kein Gerangel. Serviert wird Tee, Kaffe, Wasserflasche und irgend etwas essbares - alles im Preise enthalten. Jeder Waggon hat seinen eigenen Schaffner. Er freut sich, wenn man ihm am Ende ein paar Rupien zusteckt. Er verdient sicher nicht mehr als 3 - 4 Euro am Tag.

Nun das Toastbrot: Ich nehme es gleich vorweg: Ich hasse es! Man erhält es in der Regel im Zustand zwischen Gummi und angebrannt. Wir trafen bisher nur einen - der Ranger im Park da unten vor Goa - http://www.thehermitageguesthouse.com/index.htm . Der  fand es vorzüglich. Ansonsten unser Tipp: Bei Ankunft in touristisch erschlossenen Orten gleich fragen, ob es eine German Bakery gibt.

Reisegebiete:  Kashmir - Leh - Nubra

Die interessanteste Anreise geht über den Manali-Leh-Highway. Man sollte sich dafür etwa 3 - 4 Tage Zeit nehmen. Die Landschaft ist zu schön, um mit dem Bus in zwei Tagen (er macht Stopp in einem der Camps in Sarchu)  die Gegend zu überfliegen. Leh hat inzwischen genügend gute Guesthäuser zur Auswahl. Von Leh bietet sich dann die Besichtigung der wichtigsten Klöster an (3 - 4 Tage). Anschliessend sollte man noch 4 Tage für das Nubra-Tal einplanen. Dieses hat  inzwischen auch mehrere Guest-House (einfacher Standard, Schlafsack sollte man immer dabei haben. Trekking mit Zelt empfehle ich dort nicht. Tagsüber kann es brennend heiss werden. Man legt die Ausflüge am besten auf die Vormittags- und Nachmittagsstunden.

 

Griechenland

Wir haben uns auf den Reisen immer wieder gewundert, wie auf der einen Seite die Preise stiegen und auf der anderen Seite anscheinend Leistungen vom Staat bezogen wurden, wo man sich fragte, wer hat das eigentlich erwirtschaftet und wodurch? Die Oliven und der Samos Wein wohl sicher nicht. Prof. Sinn war der erste Politiker der öffentlich (Interview in BBC World) Zahlen nannte, die alle deutschen Politiker kennen aber keiner nennt sie: Griechenland hat 2012  417 Milliarden und (steigend) in 2013   475 Milliarden Staatsschulden - bei einem BIP von 238 Milliarden Euro. Also - und da sind wir wieder bei Prof. Sinn - bedeutet das, dass auf jeden Griechen (einschließlich der Säuglinge) etwa 40.000 Euro Schulden fallen. Der monatliche Schuldendienst liegt etwa bei 918 Millionen € / Monat. Wer da noch glaubt, das werden die Griechen jemals zurückzahlen .... 4 Staatspleiten im letzten Jahrhundert, Gaunereien und Vetternwirtschaft.

Doch zu Reiseinformationen über Griechenland: Wenn heute die Berufsgruppe und morgen die Fähren streiken, dann ist Griechenland eigentlich kein vertrauenswürdiges (planbares) Reiseland mehr. Außer man hat Zeit, um auch mal ein paar Tage irgendwo auf eine Fähre zu warten ...

Service:: Da wir viel mit Rucksack und auch Mietwagen unterwegs waren, kamen wir zu folgender Erkenntnis: Wen man eine Auskunft (z.B. Fähren) haben möchte und eine Information / Travel Agency ansteuert, dann sollte man nach einer weiblichen Mitarbeiterin Ausschau halten. Warum dies? Da besteht die gute Chance, eine brauchbare Antwort zu bekommen und, sie schreibt die gewünschte Information auch noch auf. Männer sind da eher unwillig. Zusammenfassend: Der touristische Service ist sehr oft mangelhaft.

Unterkünfte: Auf den Inseln sollte man den Rucksack abstellen und dann sich nach einem Quartier in Ruhe umschauen und sich mehrere Objekte anschauen. Wir haben es schon erlebt, dass uns ein netter Grieche am Hafen ein Zimmer anbot und uns drängte, unbedingt mitzukommen, was wir nicht wollten, er aber nicht locker ließ,....... Also Zimmer angeschaut und genommen . Dafür bekam er dann von seiner Frau die Watschen - wegen zu niedrigem Preis. Als wir nach einem Bummel durch den Ort zurückkamen, fehlte die Fernsteuerung. Auf die Frage danach, bekam ich die Antwort der Frau:  Bei dem Preis sein die nicht enthalten. Wir haben immer wieder festgestellt, dass Griechen versuchen bei schlechtem Service viel Geld von Touristen zu erlangen. Gibt auch Ausnahmen.

Nachtrag 2014: Segeltörn durch die Kykladen & Sporaden - Der Chef des griechischen Familienunternehmens - bei dem ich in diesem Jahr die Yacht gechartert hatte -  sagte mir schon 2007: “Käpten Günter, ich mache keine Geschäfte mit Griechen und will auch keinen als Geschäftspartner in diesem Unternehmen” . Er wußte genau, wovon er sprach - sein Geld für die Unternehmensgründung hatte er in harter Arbeit in Kanada verdient. Und dieses Jahr sahen wir sie wieder die Beispiele für Geldverschwendung, offensichtliche Korruption, halbfertige oder schon wieder vergammelnde Marinas (EU-Gelder),........  Und der neue linke Regierungschef und sein Finanzminister: Ein Großmaul - an die Clans mit dem großen Geld geht er nicht heran und bei den kleinen Leuten ist nichts mehr zu holen. Allerdings wird sich nichts in Griechenland ändern, wenn sich die Grundeinstellung der großen Masse zum Staat als Selbstbedienungsladen nicht grundsätzlich ändert.

Israel  - Keine Reiseempfehlung

Wir waren dort. Ich war begeistert nach der ersten Reise. Doch die Informationen  über das Verhalten der Israelis gegenüber den Palästinensern kumulierten: Seit 1948  rauben, morden plündern, enteignen, drangsalieren, diskriminieren  ........ die Israels Pälästinenser und palästinensische Gebiete. Sie vertreiben die dort beheimatete palästinensische Bevölkerung. Im Jordantal sind von den ehemals 320.000 palästinensischen Bewohnern nur noch 60.000 ansässig. Vertrieben und ausgegrenzt - übelste rassistische israelische Politik. Ausplünderung bedeutet auch, wenn 6.000 illegale Siedler / Landbesetzer 98% des Wassers für Ihre Kibbuze verbrauchen und den Palästinenser noch 2% verbleiben. Was würde wohl an Stelle der dort eingesessenen palästinensischen Menschen eine angemessene Reaktion gegenüber den illegalen Siedlern die ihr Land besetzen und rauben sein? Wenn sie jedem der Siedler die Gurgel durchschneiden - ich hätte dafür  Verständnis. Die Israelis hatten fast 50 Jahre die Möglichkeit, sich mit der palästinensischen Bevölkerung zu arrangieren. Diese Chance haben sie nicht genutzt! Sie wollten keinen Rückzug und haben alle Vermittlungen unterlaufen.  Ein Großisrael und am besten araberfrei - ethnisch sauber. Eine Alternative, den Konflikt zu lösen, wäre dann noch, den Staat Israel wieder liquidieren und das Land der eigentlichen Bevölkerung zurück zugeben. Die einfachen Israelis - des sogenannten Kernlandes - nehmen wir auf. Die Regierung und die Siedler aus den okkupierten Gebieten und dann noch die Orthodoxen werden sicher von der  amerikanischen jüdischen Lobby freundlich aufgenommen werden.

 

Konflikt Wasser - Wer sich dafür genauer intersssiert:
Trockengelegt - Konfliktherd Totes Meer (Que vive la mer Morte!) Umwelt, Frankreich 2013 Regie: German Gutierrez Autor: George Khleifi
Sein Meeresspiegel sinkt jedes Jahr um einen Meter: Wenn nichts unternommen wird, ist das Tote Meer in 30 Jahren nur noch ein Teich. Das Austrocknen des Toten Meeres symbolisiert eines der brisantesten Probleme des Nahen Ostens: Wasserknappheit. Wasser ist in dieser Region der Welt ein Konfliktherd. Es gilt das Gesetz des Stärkeren. Am schlimmsten trifft es derzeit die Palästinenser. Das prognostizierte Verschwinden des Toten Meeres ist von Menschen verursacht. Chemiefabriken mit Sitz in Jordanien und Israel gewinnen Mineralsalze aus dem Meer und beschleunigen damit die Verdunstung des Wassers. Der Jordan, der das Tote Meer jahrhundertelang mit Süßwasser speiste, kommt nur noch als stinkendes Rinnsal an. Er wird in seinem Verlauf von allen Nachbarstaaten angezapft, um den Bedürfnissen einer nicht ans Klima angepassten Landwirtschaft gerecht zu werden. Dabei sind Lösungen möglich. Hilfreich wäre insbesondere der Bau eines Kanals zwischen dem Roten und dem Toten Meer. Damit könnten starke Wasserkraftwerke betrieben werden, um das Meerwasser zu entsalzen, die gesamte Region mit Trink- und das Tote Meer mit Frischwasser zu versorgen. Aber es gibt eine Voraussetzung: Alle Anrainer des Toten Meeres - Jordanier, Israelis und Palästinenser - müssten sich einigen, um diese Lösungen mit Unterstützung der Weltbank umzusetzen. Dann würde das Tote Meer zur Lebensquelle.
 

 

Iran (2015)

Eine Reiseempfehlung - solange noch nicht der Massentourismus eingesetzt hat.

 

Portugal (2015)

Eine Reiseempfehlung - solange noch nicht der Massentourismus eingesetzt hat.

 

 

 

Aktualisiert: 7.10.2017.

  ©  Günter Knoblauch